Einige Wochen später ist Lisanne eine großartige Überraschung gelungen:
Wir hatten ein gemeinsames freies Wochenende und weil wir gerne alle Gelegenheiten nutzen möchten, möglichst viel von diesem schönen Land zu sehen, sind wir zum Sanctuary Mountain Maungatautari südlich von Cambridge gefahren. Die Naturreservate hier sind einfach sehr anziehend. Dieses umfasst einen großen Berg mit all seinen Ausläufern und ist an seinem südlichen Rand gut erschlossen, sodass man dort über verschiedene Tracks durch wechselnden Wald wandern, vielfältige Bäume (u.a. einen riesigen Rata, eine Baumart die meist als Epiphyt wächst, aber trotzdem nicht selten 30 Meter hoch wird) und natürlich viele Vögel beobachten kann. Wir haben dort vor allem mehrere Mischschwärme aus den sehr mitteilungsbegeisterten Pōpokotea und seltenen Tīeke gesehen, teilweise über einige Minuten und aus großer Nähe. Wir hatten großes Glück mit dem Wetter, auch wenn man langsam merkt, dass es hier Herbst wird und es im Tal zwischen den Hügelausläufern schon recht kühl wurde.
Nachdem wir auf dem Campingplatz in Cambridge, auf dem wir vor einigen Wochen schon’ ehr gute Erfahrungen gemacht hatten, eingecheckt und uns bestimmt eine Stunde lang im heißen Wasser des zugehörigen Hotpools sitzend aufgewärmt hatten, sind wir nochmal aufgebrochen, um in Cambridge eine wirklich gute italienische Pizza zu essen und dann recht früh schlafen zu gehen.
(Die Beschreibung des nächsten Tages folgt im nächsten Beitrag)










