Westport, Pancakes und Devils Punchbowl

Unser Weg führte uns weiter nach Westport: Vorbei am Lake Rotoiti, dem kleineren der beiden Nelson Lakes, und dem berühmten T-Rex-Tree, einem Baum am Highway 6, dessen Silhouette einem gezeichneten Tyrannosaurus tatsächlich ähnelt.  Westport selbst hat aus touristischer Sicht nicht viel Anziehungspotential, liegt aber in sehr günstiger Fahrdistanz zwischen Nelson und Hokitika und ist eine gute Basis für die Erkundung der Westküste. Besonders reizvoll für uns war der Buller Gorge 10 km-Lauf am 14. Februar, an dem Lisanne mit einer wirklich guten Zeit teilnahm. Am gleichen Tag noch haben wir die sehr lebendige Innenstadt von Westport hinter uns gelassen und sind ca. 45 Minuten nach Norden zum Charming Creek Walkway bei Seddonville gefahren. Über den alten Schienentrack einer längst aufgegebenen Kohlemine führt dort ein angenehmer Spaziergang durch einen abgelegenen Bergbuchenwald, wo wir in aller Ruhe Wekas, Tauhous, Kakaruais, Miromiros und Korimakos beobachten konnten.
Der nächste Tag bot landschaftlich einen Querschnitt durch (fast) alles, was Neuseeland zu bieten hat: Entlang der wilden Tasman Sea an Westküste fuhren wir vorbei an den Pancake Rocks (das dortige Cafe serviert übrigens tatsächlich ganz gute Pancakes!), durch Hokitika und bis hoch ins Gebirge, um den Arthurs Pass zu überqueren. Knapp unterhalb des höchsten Punktes liegt das gleichnamige Dorf. Eine seiner wichtigsten Touristenattraktionen ist der Devils Punchbowl Waterfall, ein beeindruckender, 130 m hoher Wasserfall, den man nach einem kurzen, aber steilen Spaziergang (150 Höhenmeter auf 1 km pro Weg) erreicht. Spektakulär und eine gute Möglichkeit, sich auf der langen Fahrt zwischen West- und Ostküste die Beine zu vertreten.

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