Die Überfahrt über die Cook-Street war ohne nennenswerten Seegang, was nicht selbstverständlich ist. Obwohl unser Tag schon gegen 05.30 Uhr begann und die eigentliche Überfahrt ca. 3 Stunden dauert, war es fast 13.00 Uhr, ehe wir in Picton von der Fähre rollten.
Schreibtischarbeit in einem Cafe und Einkäufe nahmen den größten Teil des Nachmittags ein, bevor wir die 161 Kurven des Queen Charlotte Drives nach Momorangi Bay in Angriff nahmen (eine gemütliche kurze Fahrt mit großartiger Aussicht). Hier nimmt ein DOC-Campingplatz fast die ganze Bucht ein und wir konnten unser Zelt in der ersten Reihe und mit Blick auf das Wasser des Fjords aufstellen. Keine 15 Meter davor zog ein großer Rochen abends seine ruhigen Kreise.
Am nächsten Morgen haben wir an einer Bootstour zur raubtierfreien Insel Motuara teilgenommen. Die Insel bot einen schönen Waldspaziergang mit Kakaruai, Korimako und Pīwakawaka, sowie einen großartigen Blick auf die Umgebung. Das eigentliche Highlight der Tour war aber die Fülle und Vielfalt der Tiere, die wir auf dem Weg beobachten und fotografieren konnten: Tītī, Kawau pāteketeke, Kawau tūī, Kāruhiruhi), Seebären, Tākapu, Kororā und vor allem Hector Dolphins, die kleinste und leider auch eine der seltensten Delphinarten. Letztere schwammen und sprangen eine ganze Weile um unser Boot herum. Eine wirklich beeindruckende Erfahrung.





































