Eine Woche Auckland und Urlaubsauftakt

Wir haben am ersten Sonntag im Februar unsere Wohnung bezogen! Sie ist sehr gemütlich, zum Glück nicht nur möbliert, sondern gut ausgestattet und hat sogar einen kleinen Garten. Und besonders wichtig: Die bereits früher erwähnte E-Bike-Distanz zum Krankenhaus. Ein paar kurze Besuche bei verschiedenen Einrichtungshäusern später, haben wir nun ergänzend u.a. auch einen Wasserkocher und einen Ess-/Schreib-/Spieletisch. Beides trägt erheblich zum Wohlgefühl bei. 

Die Einführungsveranstaltungen im Starship waren sehr aufschlussreich, wir hatten ausnahmslos freundliche Begegnungen, haben sehr viel gelernt und zweifellos folgt noch viel mehr, wenn wir erstmal mit der eigentlichen Arbeit beginnen. Das Krankenhaus ist riesig und die administrativen Aufgaben mit all den verschiedenen Computerprogrammen, Meetingabläufen und Zuständigkeiten auch. Eine herausgegriffene Einzelerkenntnis: Es gibt keinen oberärztlichen Hintergrunddienst. Stattdessen spricht man sich nachts immer mit den zuständigen Oberärzten der jeweiligen Abteilung ab. Wie das und vieles Weitere in der Praxis aussieht, wird sich hier bestimmt auch irgendwann finden. Lisanne hat die Neo schon ein bisschen näher kennenlernen und auch an einem Newborn Life Support-Kurs teilnehmen  dürfen. Selbst hier zeigen sich schon erste kleine Unterschiede zwischen Deutschland und Neuseeland!

Nachdem wir ziemlich spontan noch ein Ticket für die Fähre von Wellngton nach Picton (Vorbuchzeit zur Hauptsaison offenbar normalerweise ca. 3 Wochen, es gibt bloß zwei Anbieter mit jeweils zwei Schiffen: Interislander und Blue Bridge) bekommen haben, stand am Samstag ein Fahrtag einmal quer über die Nordinsel an. Bestes Wetter, wunderbare Landschaften und ein gutes Hörbuch – eine sehr angenehme Variante, einen Tag zu verbringen.

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